#Reflexion 2016: Wie ich meine Lebensführung überdachte

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#Reflexion 2016: Wie ich meine Lebensführung überdachte

2016. Bald ist es vorbei, nur noch wenige Tage trennen mich von den Momenten wo ich unachtsam bei handgeschriebenen Datumsangaben viel zu oft noch diese Zahl 2016 einfügen werde, bevor ich mich dann behutsam an die 2017 gewöhne.

2016, ein Jahr dass wie viele andere bislang auch eigentlich recht ordentlich verlief, es gab keine gravierenden Einschränkungen in meiner Lebensführung, meine Familie und Freunde sind weiterhin an meiner Seite und und schließlich habe ich endlich mein Gästebadezimmer renoviert, das war mir seit fünf Jahren schon ein Bedürfnis. In dieser Sekunde fällt mir auf, dass ich von Bedürfnis auch gut zum Gästebad hätte hinleiten können, doch nun ist es andersherum geschehen und ich möchte das so stehen lassen.

Es gäbe auch einiges zu berichten was die Auswüchse meiner inneren Kreativabteilung angeht, doch auch dieses Thema möchte ich hier nur am Rande erwähnen, was hiermit geschehen ist, und die Ergebnisse in weiteren Beiträgen auf dieser Seite peu a peu veröffentlichen.

Ein Thema möchte ich in dieser Reflexion aber ansprechen, da es meine weitere Lebensführung durchaus beeinflusst hat, und zwar die Lebensweise meiner selbst, insbesondere die Art und Weise der Ernährung, des Schlafens und der kleinen Sünden wie zum Beispiel Alkohol.

Was war passiert?

Es begab sich in diesem Sommer, dass ein mir seit Kindergrippetagen bekannter Freund, also noch vor dem Kindergarten, einen Besuch bei mir für einige Tage kurzfristig und ohne viele Worte abgesagt hatte. Dies für sich alleine ist noch nicht bewegend, er steckte zu dieser Zeit auch in einem neuen Job und daher einigem Stress, weswegen ich mir keine weiteren Gedanken machte. Dann, nach einige Wochen kam es zu einem Telefonat, in welchem ich das ganze Ausmaß der Absage erklärt bekam. Mein guter lieber Freund hatte einen Herzinfarkt erlitten und nach einer Operation an seinem Herzen wird dieses nun durch sieben sogenannte Stands unterstützt. Sieben Stands, Sie haben richtig gelesen. Mein Freund ist übrigens in meinem Alter, also Mitte 30 und deswegen ist dies doch sehr ungewöhnlich. Ich möchte hier keine Details zu seiner Krankengeschichte preisgeben, aber ich kann sagen dass ein solcher Herzinfarkt durchaus überraschend kam.

Zeit etwas zu ändern

Nach diesem Ereignis, was mich persönlich doch mitgenommen hat, stellte ich unweigerlich meine eigene Lebensführung in Frage. Esse ich ausgewogen und gesunde Kost? Treibe ich ausreichend Sport und überhaupt, wie ist es mit Schlaf und mit Alkohol? Was kann ich alles ändern, damit es mir nicht ähnlich ergeht? Die Antworten gefielen mir nicht wirklich, denn es war eine Menge, was ich ändern sollte. Ehrlich gesagt hatte ich bis zu diesem Tag des Telefonats immer mal wieder halbherzige Anstrengungen unternommen gesund zu leben, aber richtig umgesetzt hatte ich keine von meinen Ideen, zumeist aus Bequemlichkeit.

Dann ergab es sich, dass ich einige Tage später recht matt und unbrauchbar gewesen bin, weswegen ich einen Arzt aufsuchte, der mir einen leicht erhöhten Blutdruck bescheinigte. Nun war es also soweit, ich sollte offensichtlich der nächste Infarktpatient sein, was ich irgendwie verhindern musste. Es dauerte nur wenige Stunden und schon hatte ich eine Fitbit Surge Uhr erstanden, die die Herzfrequenz misst und auch den Schlaf überwacht und auch sonst allerlei schicke Statistiken über mein Leben führt. Erstaunlicherweise, und das hat mich wirklich überrascht, waren da in mir auch einmal auch Antriebskräfte, welche mich zu regelmäßigen Dauerläufen zwischen 4 und 8 Kilometern motivierten, bis zum heutigen Tage. Weiterhin gelang es mir meinem Alkoholkonsum zu reduzieren, nicht so sehr dass der gut sortierte Trinkgut im Ort um die Existenz bangen müsste, aber immerhin so sehr dass die „kleinen Bierchen“ beim Zocken durch alkoholfreie Weizen und Fassbrause ersetzt wurden.

So soll es weiter gehen

Erwähnenswert an dieser Geschichte finde ich, dass ich es die ganzen Jahre, trotz erheblicher Informationen zu gesunder Ernährung und bewusster Lebensführung in sämtlichen von mir konsumierten Medien, nicht geschafft hatte mich dauerhaft zu disziplinieren. Der Beinahetod eines guten Freundes jedoch eben dies bewirkt hatte. Ich selbst fühle mich fit und ausgeglichen, freue mich jeden Tag über meinen vorbildlichen Ruhepuls und über den Umstand dass ich durch wenig Verzicht möglicherweise viel für meinen Körper tun kann.

Für mich selbst habe ich daher festgestellt, dass ich in Zukunft bewusster Essen und Trinken möchte als noch bis vor einigen Monaten und meinen Körper hin und wieder, zur eigenen Erhaltung, ein bisschen Laufarbeit abnötigen werde.

Ich wünsche euch einen guten Start in das neue Jahr 2017 und dass eure Vorsätze nicht nur welche bleiben.

Dieser Beitrag enstand nach dem Lesen der Reflexion von Kathrin Ess, fromsuburbiawithlove.com – Hier gehts zum Beitrag

By | 2018-04-11T13:21:04+00:00 Dezember 27th, 2016|Text|0 Comments

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